Johann Wolfgang Goethe: Faust - Der Tragödie erster Teil
Zueignung
Ein lyrisches Ich - vielleicht Goethe selbst - spricht mit seinen Gedanken und Erinnerungen. Außerdem überlegt es sich, wie sein
Vortrag auf die Zuschauer wirken werde.
Als erste Seite eines Dramas dient die Zueignung wohl vor allem dazu, nichtinteressierte und weniger gebildete Leser davon abzuhalten, das
Werk zu lesen. Wenn ich dieses Büchlein in einer Buchhandlung gesehen hätte und mir die erste Seite durchgelesen hätte, hätte
ich es niemals gekauft. Vorfreude erregen diese ersten Worte nicht unbedingt.
Goethe: Faust, Der Tragödie erster Teil: Lesetagebuch / Zusammenfassung, Copyright Tobias Neumann