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Johann Wolfgang Goethe: Faust - Der Tragödie erster Teil

Spaziergang

Mephisto erzählt Faust verärgert, dass Gretchen den Schmuck bei ihrer Mutter abgegeben hat, die gemerkt hat, dass es nicht heilig sei (würde ich auch merken, wenn in meinem Zimmer Schmuck auftauchte, der keinem aus der Familie gehört), und die ihn sogleich zum Pfarrer gebracht hat, der ihn behalten habe. Goethe übt hier auch gleich Kritik an der Kirche, denn der Pfarrer habe gesagt "Die Kirche hat einen guten Magen, hat ganze Länder aufgefressen und doch nie sich übergessen;". Er beschuldigt die Kirche quasi der Raffgier.
Die beiden beschließen, neuen Schmuck zu besorgen und über die Nachbarin an Gretchen heran zu kommen.

Die Mutter scheint gläubiger als Gretchen zu sein, denn sie bringt den Schmuck fort, den Gretchen gerne behalten hätte. Aber vielleicht ist sie auch nur weniger naiv und will keine Scherereien - nicht zuletzt könnte er ja auch geklaut sein.


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Goethe: Faust, Der Tragödie erster Teil: Lesetagebuch / Zusammenfassung, Copyright Tobias Neumann