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Johann Wolfgang Goethe: Faust - Der Tragödie erster Teil

Der Nachbarin Haus

Man erfährt zunächst einmal, dass die Nachbarin Marthe praktisch Witwe ist, da ihr Mann schon lange verschwunden ist, sie aber - zu ihrem bedauern - nicht heiraten kann, da ein Totenschein fehlt. Danach kommt Gretchen mit neuem Schmuck herein, den sie nicht ihrer Mutter zeigen will, um ihn nicht wieder zu verlieren. Beide Frauen sind ganz begeistert und legen Gretchen den Schmuck an. Die hat nur noch einen kleinen Rest Skepsis: "Wer konnte nur die beiden Kästchen bringen? Es geht nicht zu mit rechten Dingen!"
Nun tritt Mephisto herein und verkündet den angeblichen Tod von Marthes Ehemann. Er erfindet ein paar Geschichtchen, unter anderem, dass er untreu gewesen sei. Marthe kann sich nun ohne Gewissensbisse neuen Männern zuwenden, zumindest nach der "Zeugenaussage" Fausts. Damit lädt er sich und Faust auch gleich für den Abend ein, wo Gretchen nicht fehlen solle.


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Goethe: Faust, Der Tragödie erster Teil: Lesetagebuch / Zusammenfassung, Copyright Tobias Neumann