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Johann Wolfgang Goethe: Faust - Der Tragödie erster Teil

Garten

Faust ist mit Gretchen ein gutes Stück weiter: er ist mit Mephisto, der mit Martha flirtet, in Marthes Garten und hält Gretchen in den Armen. Die verhält sich nicht gerade selbstbewusst und meint selbst, sie sei nicht gut für Faust. Den stört das nicht - im Bett muss sie ja nicht reden. "Aus den Augen, aus dem Sinn", das fällt Gretchen zu ihrer Mutter ein. Kaum ist die nicht da, muss sie nicht mehr so hart arbeiten, kann den Schmuck anlegen und nicht zuletzt Faust treffen. Nebenbei erfährt man noch, dass Gretchen einen Bruder hat, der Soldat ist, sowie dass ihre Schwester und ihr Vater starben. Diese Schwester hat sie aufgezogen und hat damit schon gewisse Muttererfahrungen gemacht.
Faust und Gretchen verstehen sich ganz gut und Gretchen scheint auch schon eine gewisse Liebe zu Faust aufgebaut zu haben: "Ich wusste nicht, was sich zu Eurem Vorteil hier zu regen gleich begonnte;". Faust gesteht ihr seine Liebe und die beiden verschwinden.

Die Szene erscheint eigentlich sehr harmonisch. Marthe wirft sich an Mephisto heran und Faust und Gretchen wirken wie, bzw. sind, ein junges Liebespaar. Man hat die üblichen Gesprächsthemen und von Bösem o.ä. ist nichts zu bemerken. Mal sehen, ob sich Faust damit zufrieden gibt...


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Goethe: Faust, Der Tragödie erster Teil: Lesetagebuch / Zusammenfassung, Copyright Tobias Neumann