Ergänzungen und Verbesserungen
Manchmal bekomme ich Emails oder Einträge ins Gästebuch, die auf inhaltliche Fehler hinweisen.
Da ich das Lesetagebuch auch nur als Hausaufgabe geschrieben habe, ist mir absolut klar, dass es Fehler
enthält. Trotzdem dürfte es als Arbeitserleichterung einigen hilfreich sein. Ich selber habe
nicht vor, das Lesetagebuch ständig zu korrigieren, da der Arbeitsaufwand mir zu hoch ist, ich müsste
mich nämlich wieder komplett einarbeiten, sämtliche Hinweise überprüfen und ggf.
korrigieren.
Damit jeder Benutzer des Lesetagebuchs aber trotzdem die Möglichkeit hat, ein fast perfektes
Werk schnell und einfach zu schreiben, stelle ich auf dieser Seite nun alle inhaltsrelevanten Kommentare
zum Lesetagebuch aus. Somit kann jeder selber entscheiden, ob er nur schnell meine Version ziehen
oder ob er noch etwas korrigieren möchte.
Achtung: alle folgenden Kommentare sind nicht von mir, sondern von anderen Besuchern. Ob sie inhaltlich korrekt sind
weiß ich nicht. Also mit genauso viel Skepsis übernehmen wie meine!
Wer selber inhaltliche Fehler entdeckt, kann sie mir gerne samt Korrektur mailen. Ich werde sie dann hier einfügen.
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Der Pakt zwischen Faust und Mephisto (ein zentraler Kern des gesamten Dramas) wurde komplett falsch verstanden.
Es geht darum, dass Faust vollkommenes und unvergängliches Glück erlangen möchte- er will "gottähnlich" werden und
somit den Teufel bezwingen. Wenn ihm das nicht gelingen kann, dann ist er bereit, seine Seele dem Teufel zu übergeben.
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Walpurgisnachtstraum von Katrin, September 2003
Dieses Kapitel schrieb Goethe (wie sollte es auch anders sein) in Anlehnung
an Shakespeares Sommernachttraum. Goethe benutzte sowie die Figuren wie die
Herrscher des Waldes Oberon und Titian, als auch den Kobold Puck aus dem
Sommernachttraum. Wie beschrieben findet im Wald dann die Goldene Hochzeit statt.
Nachdem alle ihre Glückwünsche losgeworden sind feiern sie. Wie man annehmen
kann wird auch viel getrunken und der Abend wird später (sie tanzen sich die
Füße wund). So kommt es, dass alles "außer Kontrolle" gerät. Dann streiten
sich noch die vier Weltanschauungen (Dogmatiker, Idealist, Realist und
Supernaturalist um die Existenz des Teufels. Am Ende geht die Sonne auf und alles ist
wieder Bestens.
Des weiteren hat Goethe in der Figur des nordischen Künstlers noch sich
selbst in dieses Kapitel mit eingebracht. Daraus folgert auch, dass Goethe
zumindest diesen Teilabschnitt bei der Nachbearbeitung des Buches abgeändert haben
muss, denn der Künstler spricht von Italien. Goethtes Italienreise ging von
1786 - 1788.
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Gretchen + Nacht-Offenes Feld von Tim, November 2003
Die Gretchentragödie darfst du nicht nur aufs Körperliche beziehn... überall schreibst du
er/sie will ficken, aber durch den Hexentrunk will er sie nicht nageln sondern will sie lieben. Klar will
er auch ran, aber das steht im Hintergrund. Gretchen denkt zu diesem Zeitpunkt garnicht an Sex...im Gartenhäusschen
sagst du, sie würden ficken wenn sie mehr Zeit hätten, hallo! Die machen sich gerade mal das erste Liebesgeständnis.
In Szene Abend verbindet G. sogar das "Böse" den "Tod" mit Faust... sie ahnt es würde nicht gut ausgehen mit ihm.
(wortfeld in dem lied betrachten)
Nacht-Offenes Feld: die reiten da nicht einfach so vorbei... die Hexenzunft bereitet gerade Gretchens Scheiterhaufen
zu... Zuspitzung der Situation... Zeitdruck.
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Gretchens Schwangerschaft von Ilka, April 2005
Der Leser erfährt nicht erst ganz am Ende, das Gretchen schwanger ist. Schon im Zwinger ist dies erkennbar, da sie von "meiner Not"
redet und um Hilfe "von Schmach und Tod" bittet. Definitiv wird das Ganze dann in "Nacht II": "Wenn erst die Schande wird geboren,
wird sie heimlich zur Welt gebracht…". Es gibt sogar einen Hinweis auf das, was kommen wird: "Ja, man möchte sie (=Schande, Kind) gerne
ermorden."